Um das vorweg zu nehmen: Nicht die Niederlage mit 7 Toren gegen den Lokal-Rivalen KOWEG war der herbe Verlust dieses Tages. Schwerer wiegen die Verletzungen auf Seiten des BSV, alleine 3 Spieler mussten mit Verletzungen ausscheiden, die in 2 Fällen ärztlicher Hilfe auch im Weiteren bedürfen.

Dabei war die Wiedersehensfreude scheinbar riesig, gerade auf Seiten von KOWEG fanden sich Legionen früherer und heutiger Handballrecken zum Stelldichein gegen den Ortsrivalen.

Von beiden Seiten erklärt und danach auch vielfach beteuert, war das Ergebnis Nebensache und die Freude am Handball solle die einzige Siegerin sein.

Einige Stunden danach, viele Sympathiebekundungen später – dem Unterlegenen zumeist – war das ganze Spielgeschehen analysiert und das darf der BSV auf der Habenseite verbuchen:

Ein großer Kampf von dem Männern des BSV – nach den Verletzungen noch wackerer und auch in Zahlen beim Halbzeitergebnis sehr achtbar. – Da führte KOWEG nur mit 2 Toren.

Danach kam deutlicher zum Tragen, dass KOWEG einfach breiter besetzt war, während beim BSV der Ausfall von 3 Spielern nicht mehr zu kompensieren war.

Dennoch ging auch die zweite Halbzeit nur noch mit 5 Toren verloren und niemand muß unzufrieden sein, denn zu jeder Zeit war unseren Männern der Wille anzumerken, das Ergebnis ehrenvoll zu halten.

Immerhin hatte es im Spielverlauf sogar zur zwischenzeitlichen Führung für den BSV gereicht!

So stellt der BSV in diesem Spiel sogar den besten Torschützen, dieses Mal jedoch ohne das Happy-End für die Männer des BSV.

Das aber darf nicht unerwähnt bleiben:

Die Abdampfphase nach dem Schlusspfiff – dem Duschen möglichst lange vorangestellt – brachte noch einmal ein Verschmelzen beider Spielergruppen in so manchem Fachgespräch zu Stande. Besonders mit den Erkundigungen zu den Verletzten, die Rekonstruktionen zum Hergang und dem beiderseitigen Resümee, ein faires Spiel mit großen Aktionen auf beiden Seiten gesehen zu haben, gingen die Letzten erst auseinander, als die eigentliche Spielzeit um das vierfache „nachgespielt“ war.

 

Besonders und gerade wegen der Diagnosen, die nun langsam bekannt werden:

Unseren Verletzten einen guten Verlauf für die nötigen Behandlungen und eine schnelle Rückkehr in die Mannschaft, wenn auch so einige Geduld von Nöten sein wird!

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