Vielleicht war der Start in diese Begegnung doch zu… furios?

Der TBSV Neugersdorf II zeigte sich jedenfalls unbeeindruckt.

Es war ein Spielbeginn, den sich wohl jede Mannschaft wünschen würde: Das erste Tor für den Gastgeber, beinah alles gelang und schon steht ein 6:1 auf der Anzeigetafel. Handballer wissen aber, wie schnell ein solcher Vorsprung dahin sein kann, schließlich sind wir da noch am Spielbeginn, in den ersten Minuten von 60 insgesamt.


Unserem Gast aus Neugersdorf war dann auch keine Unruhe anzumerken, vielmehr kamen sie beharrlich heran, und zum ersten Male beim 12:12 war so der Ausgleich hergestellt. Bald schon gelang dem TBSV Neugersdorf II sogar der Führungstreffer und von da an wogte das Spiel auf und ab, der Spielstand immer knapp, mal der Gast vorn, dann wieder der BSV.

Somit blieb es beim 15:15-Unentschieden für den Pausenstand und für den BSV das Resümee:

Wie gewonnen, so zerronnen.

Durchgehend spannend war die gesamte zweite Halbzeit, weil sich dieser Wechsel der Führungen bei ganz knappen Vorsprüngen von maximal 3 Toren so fortsetzte und der BSV dann mit dem letzten Wurf von Maik Walter den Ausgleich erzielen konnte.

Das Potenzial für einen Sieg allerdings zerschellte an diesem Tage alleine 4 mal am Pfosten und genauso oft versagte der Ball seine Mitarbeit von der Siebenmeter-Linie aus.

So gerechnet hätte es dann wieder ein deutlicher Sieg sein können, die Realität aber läßt auch in der zweiten Halbzeit keinen Sieger zu und somit enden erste Halbzeit und das gesamte Spiel unentschieden schließlich mit dem Endstand von 29:29.

Die Männer des BSV haben das Allermeiste in diesem Spiel richtig gemacht, gekämpft und auch da noch gegengehalten, als man das geringe Durchschnittsalter des Gastes als Zünglein an der Konditions-Waage fürchten mußte.

Alles „hätte, wenn und aber“ durchgerechnet; so steht es auch danach wieder: Unentschieden!

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